
Sakrament der Versöhnung
Wie heißt das nun eigentlich, Beichte, Bußsakrament oder Sakrament der Versöhnung? Je nach Blickwinkel liegt bei Beichte das Augenmerk auf dem Bekenntnis der Sünden, bei Buße die Wiedergutmachung und bei Versöhnung auf dem Vertrauen, dass Gott vergibt. Der Priester übernimmt dabei die Rolle eines Vermittlers, er ist an das Beichtgeheimnis gebunden und darf mit niemandem darüber sprechen, was im Rahmen der Beichte offengelegt wurde.
Wichtig ist, das eigene Leben ehrlich zu betrachten und es Gott hinzuhalten, mit allen Licht- und Schattenseiten. Zugegebenermaßen kann das schmerzhaft sein, denn sich Fehler einzugestehen tut weh, genauso wie die Verantwortung für die eigene Schuld zu übernehmen.
Bei all dem sollte man sich aber bewusst sein und darauf vertrauen, dass Gott das, was nicht gut war, wieder gut machen kann, dass er sich nicht zurückzieht, sondern – im Gegenteil – sich einem zuwendet. Wir glauben daran, dass Gott der oder dem Beichtenden durch den Priester die Vergebung zuspricht. Sie oder er ist wieder mit Gott, den Mitmenschen, der Kirche und der Schöpfung versöhnt.
Das zu erfahren, kann zutiefst befreiend und dadurch heilend sein. So wundert es nicht, dass manche regelmäßig beichten gehen, weil sie sich so im Glauben an einen liebenden Gott bestärkt fühlen und immer wieder einen neuen Anfang wagen können.
Beichtzeiten in unseren Gemeinden
In der Regel besteht samstags um 17:00 Uhr Gelegenheit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, außer dieser Tag ist ein kirchlicher Feiertag.
Monatsweise wechselnd wird es in zwei unserer Gemeinden angeboten. In welcher Gemeinde wann Beichtgelegenheit ist, entnehmen Sie der Gottesdienstordnung auf der Startseite.
Monatsweise wechselnd wird es in zwei unserer Gemeinden angeboten. In welcher Gemeinde wann Beichtgelegenheit ist, entnehmen Sie der Gottesdienstordnung auf der Startseite.
Sie können aber auch einen individuellen Termin vereinbaren, wenden Sie sich dazu gerne an einen der Priester.
